Weserradweg: die Infoseite

Der Weserradweg wurde bei der ADFC-Radreiseanalyse 2023 zum vierten Mal als beliebtester Radfernweg Deutschlands gewählt und 2024 zum fünften Mal in Folge als meistbefahrener Radfernweg Deutschlands ausgezeichnet. Und es lohnt sich wirklich, die 500 Kilometer die Weser herunter zu fahren.

Die Strecke entlang der Oberweser, von Hann. Münden bis Minden ist sicher der interessanteste Teil. Es geht meist über Radwege oder wenig befahrene Straßen. Und die Altstädte von Hann. Münden, Höxter, Hameln und Minden sind in jedem Fall sehenswert. Ab Minden wird die Strecke flacher, es bleibt aber abwechslungsreich. Insgesamt ist es eine sehr entspannte Tour. Und zum Ende gibt es mit Bremen und Bremerhaven wieder sehenswerte Städte.

Etappenplanung: Hann. Münden, Höxter, Hameln, Minden, Bremen und Bremerhaven sind meiner Meinung nach ein Muss als Etappenziele. Die Strecke dazwischen kann man wie wir in zwei Teile aufteilen oder man macht in Nienburg und Verden Station.

Abkürzungen: Der Blick auf die Karte lohnt sich. Oftmals macht der Weser-Radweg noch den ein oder anderen Schlenker, um noch ein Dorf oder einen kleinen Ort zu „erwischen“. Oder die offizielle Routenplanung macht einen längeren Umweg, um ein Stück entlang einer viel befahrenen Straße zu vermeiden. Hier ergeben sich einige Möglichkeiten, die Route abzukürzen.

Alternativen: Fast überall immer gibt es eine Hauptroute auf der einen Weser-Seite und eine Alternativ-Route auf der anderen.

Beschilderung: Auf der Hauptroute insgesamt gut. Auf den Alternativrouten muss man meist auf die Karte gucken.

Beschilderung (meist) mit Logo

Qualität der Wege: insgesamt gut. Es gab unterwegs keinen Abschnitt, der uns besonders negativ aufgefallen ist.

An- und Abreise: Hann. Münden ist mit der Bahn von Göttingen oder Kassel erreichbar. Oder man startet wie wir in Kassel-Wilhelmshöhe. Der Bahnhof dort ist sehr gut angebunden. Und die 30 Kilometer die Fulda entlang sind ein schöner Einstieg in den Fahrradurlaub.

Unterkünfte:  In den größeren Städten findet man immer was. Ggf. etwas außerhalb oder auch mal außerhalb der bevorzugten Preiskategorie. Wenn man – wie wir – die Strecke von Minden bis Bremen nur in zwei Abschnitte teilt, dann sind die Quartiere etwas dünner gesät und man muss schon links und rechts des (Rad-)Weges gucken, um etwas zu finden.

Weitere Informationen:

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