Kopenhagen hat sicher mehr zu bieten, aber mehr als ein Tag war für uns leider nicht drin, denn wir haben ja noch ein paar Fahrradkilometer vor aus. Also haben wir mehrere Reiseführer gewälzt und uns da eine „Kopenhagen-an-einem-Tag“-Route zusammengestellt. Knapp 14 Kilometer waren wir zu Fuß unterwegs – morgens noch bei Regen, aber im Tagesverlauf wurde das Wetter besser.
Nach einem gemütlichen Frühstück starten wir gegen 11 Uhr unseren Schnelldurchgang durch Kopenhagen. Unsere erste Station ist das Rathaus. Trotz des schlechten Wetters ist auf dem Rathausplatz einiges los: kleine Stände, an denen Kaffee, Hot Dogs („Pølsevogn“, Würstchenwagen) und ähnliches angeboten werden.

Weiter geht’s durch die längste Fußgängerzone in Kopenhagen, die Strøget. Es ist Sonntag, aber die Geschäfte haben geöffnet und es ist einiges los in der Stadt. Hinter dem alten Markt (Gammeltorv) biegen wir links Richtung Rundetaarn (Runder Turm) ab. Von dort oben hat man einen schönen Überblick über die Stadt. Über einen 200 m langen Wendelgang geht es nach oben auf knapp 35 m höhe. Der Wendelgang ist stufenlos, damit die Sternwarte oben im Turm auch mit Karren beliefert werden konnten.


Nachdem wir die Aussicht in alle Richtungen genossen haben, geht es wieder zurück in die Fußgängerzone.


Unsere nächste Station ist der Neue Hafen („Nyhavn“) mit seinen bunten, alten Häusern. Auf dem Kanal rangieren die Ausflugsboote, die die Touristen durch den Hafen schippern. Die Restaurants und Cafés am Kanal sind voll besetzt und so sparen wir uns unsere Mittagspause für später auf.


Weiter geht es zu Schloß Amalienborg. Für die Wachablösung der königlichen Garde kommen wir leider etwas zu spät.

Vom Schloßplatz (Amalienborg Slotsplads) ist es nicht weit zur Frederikskirche, der wir natürlich auch einen kurzen Besuch abstatten. Auf der anderen Seite des Schloßplatzes geht es zum Hafen. Etwas mehr als ein Kilometer ist es bis zu der Sehenswürdigkeit von Kopenhagen, der kleinen Meerjungfrau. Eine Traube von Touristen steht drumherum und im Minutentakt kommen die Ausflugsboote mit noch mehr Touristen: ein kurzer Blick, ein paar Fotos, dann fährt der Kapitän weiter.


Nahe der kleinen Meerjungfrau machen wir kurz Pause: es gibt Hotdogs – damit haben wir schon eine kulinarische Spezialität Dänemarks abgearbeitet.
Die kleine Meerjungfrau war der nördlichste Punkt unseres Stadtrundgangs; wir machen uns jetzt langsam auf den Rückweg. Durch das Kastell von Kopenhagen geht es Richtung Hotel.



Weitere Stationen auf dem Rückweg sind der Königsgarten (Kongens Have) mit Schloß Rosenborg, bevor wir dann über Strögot und den Rathausplatz wieder zum Hotel zurückkommen.
Fazit: Kopenhagen ist eine sehr schöne, sehr entspannte Stadt, die sicher mehr als einen Tag verdient hat. Aber wir müssen ja leider weiter; wir haben nur eine Woche Zeit bis Flensburg.
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