Vor die Radtour haben die Götter die Anreise gesetzt, diesmal mit der Bahn von Solingen über Hamm nach Kassel-Wilhelmshöhe. Von dort mit dem Fahrrad die Fulda entlang nach Hannoversch Münden. Dort, wo „Fulda und Werra sich küssen“, beginnt der Weser-Radweg.
Wir starten also unseren Fahrradurlaub mit einer kurzen Bergetappe nach Solingen. Dort steigen wir in den Regionalzug, der schon mit etwas Verspätung in Solingen eingefahren ist und der auf dem Weg nach Hamm noch mehr Verspätung sammelt. „Weichenstörung“, heißt es durch den Lautsprecher. Der Grund ist uns aber egal, das Ergebnis ist umso wichtiger: in Hamm sehen wir nur noch die Rücklichter des Zuges, der uns nach Kassel bringen sollte. Und weil der nächste Zug erst in zwei Stunden fährt, haben wir erst einmal Pause. In der Praxis bedeutet das: es gibt ein kleines zweites Frühstück im schönsten Sonnenschein am Datteln-Hamm-Kanal.

Gegen 14 Uhr sind wir dann endlich in Kassel-Wilhelmshöhe. Ein letzter Check der Fahrräder, dann geht es los. Über Nebenstraßen geht es den Berg hinunter zur Karlsaue. Dort werfen wir einen kurzen Blick auf die Orangerie. Samstag, bestes Wetter, alle sind entspannt und aus der Ferne hört man die Gesänge der Fußball-Fans im Auestadion.

Wir umrunden die Orangerie und kommen zur Fulda, die östlich der Karlsaue gen Norden fließt. Und von da an werden wir für die nächsten knapp 30 Kilometer den Fluß nicht mehr verlassen. Fast immer geht es direkt am Fluß entlang. Heute ist viel los auf dem Fulda-Radweg, kein Wunder, denn ist es Wochenende und bestes Fahrradwetter.

In Wilhelmshausen machen wir eine kurze Pause und gönnen uns ein Eis. Wir müssen das Sonnenwetter ausnutzen, denn ab morgen soll es schlechter werden.
In Hann. Münden überqueren wir auf die Fulda und fahren dann durch die Altstadt zu unserem Hotel. 34 Kilometer gemütliches Einrollen, morgen geht der Weserradweg los.

Strecke: Kassel-Wilheimshöhe – Hann. Münden (Fuldaradweg)
Länge: 34 km
Dauer: ca. 2,5 Stunden (inkl. Pausen)
