Der Weserstein in Hann. Münden

Tag 2: Von Hann. Münden nach Höxter

Als wir am Sonntag Morgen aufwachen, ist von der Sonne nichts mehr zu sehen. Aber es hilft nichts, wir müssen heute nach Höxter. Auch wenn es in Strömen regnet. Aber es gibt ja bekanntlich kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung.

Dick eingepackt geht es los. Auch wenn der Weser-Radweg am Bahnhof Hann. Münden beginnt und nicht am Weserstein vorbeiführt, machen wir einen Umzug und statten dem Weserstein einen kurzen Besuch ab.

Am Weserstein - mit Werra, Weser und Fulda
Am Weserstein: links kommt die Fulda, von rechts kommt die Werra – und in der Mitte geht’s als Weser weiter

An der Altstadt entlang geht es weiter, über die Werra hinüber und dann sind wir auf dem Weser-Radweg. Es geht ein paar Meter die Landstraße entlang, aber dann geht es links ab und wir fahren ehemalige Bahngleise entlang. Im engen Weserbergland ist nicht viel Platz und daher geht der Weser-Radweg immer mal wieder die Straße entlang, aber meist führt die Route über Radwege oder kleine Straßen.

Nach 13 Kilometern entscheiden wir uns spontan, die Hauptroute zu verlassen und mit der Fähre Hemeln-Veckenhausen auf die andere Weser-Seite zu wechseln und dann auf der Alternativroute die Fahrt fortzusetzen. Etwa 12 Kilometer fahren wir an der Bundesstraße B80 entlang. Nicht unbedingt die schönste Route, aber bei dem Wetter wollen wir auch schnell vorankommen. Aber dann verlassen wir die Bundesstraße und biegen nach rechts ab. Unser Ziel ist die Fähre Oedelsheim, denn wir wollen wir auf die rechte Weserseite zurück.

Die Fähre Oedelsheim
Die Fähre Oedelsheim

Die Fährt fährt nur im Sommer und dann nur am Wochenende und an Feiertagen; sprich: wir haben heute Glück. Und nach wenigen Minuten Fahrt mit der Seilfähre sind wir wieder auf der Hauptroute, auf der rechten Seite des Flusses. Das Wetter hat sich inzwischen gebessert und wir machen eine kurze Mittagspause – es ist ja auch schon kurz vor 13 Uhr.

Es geht weiter: durch die Felder, teilweise an der Straße entlang folgen wir dem Verlauf der Weser und neben jede Flussschleife mit.

Zwischen Feldern auf dem Weserradweg

Insgesamt ist der Route flach. Es gibt es einige wenige kurze und heftige Steigungen, aber dann auch wieder entsprechende Abfahrten, denn die Gesamttendenz ist ja abwärts. Und leider regnet es zwischendurch auch immer mal wieder.

Im Wahmbeck machen wir die nächste Pause. An einem Minigolf-Platz gibt es Kaffee und Kuchen. Es ist gerade Regenpause und so können wir gemütlich draußen sitzen.

Eine Kaffeetasse und ein Teller mit einem Stück Kuchen
Kaffeepause

Bis nach Höxter, unserem Tagesziel, sind es nur noch 30 Kilometer. Weiter geht es auf der rechten Weserseite. Auf den asphaltierten Radwegen kommen wir gut voran.

Ein typisches Bild vom Weser-Radweg

In Würgassen wechseln wir ein letztes Mal für heute die Weserseite. Die letzten 20 Kilometer geht es dann auf dem Radweg an Beverungen und der Godelheimer Seenplatte vorbei nach Höxter. Flach und unspektakulär – fast schon entspannend.

Im Höxter angekommen ist es nicht mehr weit zu unserem Hotel, das mitten in der Stadt liegt. Nachdem wir unsere Fahrräder in der Garage abgestellt haben und geduscht haben, haben wir noch genug Zeit für einen kleinen Stadtbummel vor dem Abendessen.

Betonfiguren in Höxter
Betonfiguren in Höxter

Strecke: Hann. Münden – Höxter

Länge: 73 km

Dauer: 6 Stunden inkl. Pausen und Fährfahrten

Karte von Tag 2
Graph GPXSee / Kartenmaterial (c) OpenStreetMap-Mitwirkende

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