Radwege in Mecklenburg-Vorpommern

OK, das wird jetzt kein Bashing zu den Radwegen in Mecklenburg-Vorpommern, die wir auf dem Ostseeküstenradweg kennengelernt haben. Und es gibt dort auch schöne, breite asphaltierte Radwege, auf denen das Fahren wirklich Spaß macht. Leider aber auch das genaue Gegenteil.

Gefühlt sind die Radwege auf dem Weg von West nach Ost immer schlechter geworden. Am Anfang führt der Ostseeküstenradweg parallel zur Küste; schön asphaltiert, leicht hügelig, damit es dem Radfahrer nicht langweilig wird und ab zu kann man links die Ostsee sehen.

Zwischen Travemünde und Boltenhagen ist die Radfahrer-Welt noch in Ordnung

Die Radwege aus Betonplatten gehören natürlich auch zu einer Radtour dazu. Alle zwei Meter eine Kante, da macht Radfahren Spaß. DDR-Klischee erfüllt und abgehakt.

Fahren über Betonplatten

Zwischen Stralsund und Greifswald führt der Ostseeküstenradweg zu einem großen Teil parallel zur neuen B105 – auf der alten Bundesstraße. “Bis Greifswald viele Wege mit Kopfsteinpflaster.” beschreibt das Radreise-Wiki diesen Teil der Strecke sehr trocken. Andere Reiseführer formulieren es drastischer: nehmen Sie für diesen Teil die Bahn.

Zwischen Stralsund und Greifswald

Wenn man auf seiner Reise einen Abstecher auf die Insel Rügen macht, d.h. wenn man von Stralsund aus über den Rügendamm auf die größte deutsche Insel fährt und die Insel dann über die Fähre Glewitz-Stahlbrode wieder verlässt, dann umgeht man einen Teil dieser Kopfsteinpflaster-Piste.

Allerdings warten dann auf Rügen meine persönlichen Fahrradweg-Highlights auf den Radfahrer:

Radwege auf Rügen

Und da frage ich mich, was den Landkreis Vorpommern-Rügen dazu bewegt hat, diese “Radwege” als “benutzungspflichtige Radwege” auszuschildern. Denn ob sie die Kriterien für benutzungspflichtige Radwege erfüllen, wäre meiner Meinung nach noch zu klären. Und der Straßenverkehr hält sich auch in Grenzen, da muss man die Radfahrer meiner Meinung nach nicht von der Straße verbannen.

P.S.: In Mecklenburg-Vorpommern arbeitet man natürlich an der Verbesserung der Radwege. Wir sind an einigen Radweg-Baustellen vorbeigekommen. Es besteht also Hoffnung.

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